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Der Herold 02/16: Eine Zwangsversteigerung und zwei Eröffnungen

Neuigkeiten aus Sachsen

Der_HeroldRuine aus Steuergeldern | mephisto 97.6
Wirbel um GGt-Versteigerung | mdr.de
Trotz „KZ“-Äußerung: Oberhausener erhält Zuschlag […] | LVZ.de

Was ist ein richtig gutes Denkmal deutscher Geschichte? Richtig: Ein Rittergut! Vor zehn Jahren dachte sich das wohl auch der Rechtsextremist Karl-Heinz Hoffmann und kaufte jenes von Kohren-Sahlis, wofür er zwischen 2005 und 2010 zu Sanierungszwecken 130.000 Reichsmark Euronen aus Steuergeldern erhielt. Ein Gutachten stellt zum derzeitigen Zustand des Guten “mehrere nicht beendete Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen” fest, Herr Hoffmann sieht sich derweil “kräftemäßig und materiell ausgeblutet”. Für 160.000 Euro hat das Amtsgericht Leipzig am 20. Januar das Gemäuer zwangsversteigert, was Hoffman als “Enteignung” empfand. Ein Käufer aus Oberhausen hat sich schließlich durchgesetzt, gab jedoch als Verwendungszweck “Konzentrationslager” an, womit er für Kopfschütteln sorgte… Drei Artikel, drei Augenblicke der Zwangsversteigerung des Rittergutes Kohren-Salis, das laut Gutachten sogar einen ruinösen Zustand aufweise.

Neues auf Mildenstein: Park und Brunnen dieses Jahr wieder offen | LVZ.de
Noch bis zum 1.. September müssen sich noch die Besucher der Burg Mildenstein geulden, ehe sie wieder im Mirus-Park spazieren gehen können. Bis dahin dauere allerdings noch ein jahrlang durchgeführtes Sanierungsprojekt an, welches auch Sicherungen am Felsensporn beinhaltete. So gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Erd- und Felsabbrüche.

Mittelalterausstellung eröffnet Kulturjahr im Kreismuseum Grimma | LVZ.de
In vielen, vielen Orten wurde im Sommer 2013 gegen das Hochwasser gekämpft, welches aus Bayern und Böhmen nach Sachsen kam und weiter nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zog. Auch im Kreismuseum Grimma stand das Wasser und beschädigte im Erdgeschoss die dort angesiedelte Mittelalterausstellung. Diese wurde nun an einigen Stellen überarbeitet und ist seit Ende Januar wieder besuchbar.

Schloss Trebsen wurde wieder zum Schmuckstück | Burgerbe
Immer wieder stellt der Burgerbe-Blog historische Gemäuer vor. Ende Januar beleuchtete er nun das als ehemals als Wasserschloss erbaute Schloss Trebsen und welches Schicksal ihm zu DDR-Zeiten erspart blieb.


Weitere Kurznachrichten

Älteste Glockengießergrube Deutschlands gefunden | Archäologie online
“Die bisherigen archäologischen Belege zeigen, dass die Grube im 8. oder 9. Jahrhundert entstand. Damit zählt sie auch zu den ältesten Glockengießergruben des Kontinents.”

“Räuber” ver­letzt “Ritter” am Auge – kein Scha­dens­er­satz | Legal Tribune Online
Steht ein “Räuber” wegen eines “fahrlässigen Kopftreffers” vor Gericht…

This Is 40,000 Years of London’s History – Made Entirely of Paper | National Geographic

 
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Verfasst von - 1. Februar 2016 in Der Herold

 

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Der Herold 01/16: Vandalen, Münzen und Bier

Neuigkeiten aus Sachsen

Der_HeroldUnbekannte randalieren am Wüsten Schloss bei Oschatz | LVZ
Was machen die deutschesten Deutschen mit ihrem deutschen Kulturerbe? Jawohl! Als “deutsch” markieren. Mit deutschen Symbolen! Und deutscher Kraft! Zur Freude… Verzeiht, aber anders kann ich mir nicht erklären, warum die ach so überlegenen Urgermanen Erklärtafeln an einer Wüstung zerbeulen und besprühen. So geschehen um die Jahreswende herum.

Zerstörungswut in der Silvesternacht // Wasserschloss soll Wellnesshotel werden | (2x) Sächsische Zeitung
In Niederau im Landkreis Meißen haben Unbekannte zum Jahresende ebenfalls die wohldifferenzierte Ansicht gehabt, dass Zerstörung immer eine gute Idee sei. Von daher schlugen sie Fensterscheiben des Wasserschlosses Oberau ein und steigen diesem schließlich aufs Dach…
Ein paar Tage später veröffentliche ebenfalls die Sächsische Zeitung einen Bericht über eine mögliche Zukunft des Schlosses Oberau: Eine Familie aus Dresden hat die Vision eines Fünf-Sterne-Wellnesshotels, die Gemeinde Niederau möchte jedoch keine komplette Privatisierung, sondern möchte das Gebäude der Allgemeinheit offen halten.

Die Unterwelt des Mittelalters | Frankfurter Rundschau
Noch bis zum 03. April gastiert im Museum der Westlausitz in Kamenz die Wanderausstellung Silberrausch und Berggeschrey, die Ergebnisse des ArchaeoMontan-Projektes einem breiten Publikum zugänglich machen möchte. Neben den allgemeinen Hintergründen zur Ausstellung (und eben auch zum Projekt) wird etwa auf die Notwendigkeit von Wasserknechten hingewiesen, als auch auf die enormen Arbeitsleistungen des mittelalterlichen Bergbaus. Passend zum Thema hat Archäologie online einen SPIEGEL TV-Beitrag aus dem Jahre 2014 ausgebuddelt:

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Weitere Nachrichten

Hobby-Archäologe findet Schatz seines Lebens | Märkische Allgemeine Zeitung
Aus dem 12./13. Jahrhundert stammen die rund 2100 Hochrandpfennige, die ein Hobbyarchäologe im Ostbrandenburger Märkisch-Oberland gefunden hat. Die Münzen waren früher auch als Sachsen- bzw. Wendenpfennige bekannt und sollen noch im Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden.

500 Jahre Reinheitsgebot: Die Kelten kannten es nicht – und brauten trotzdem hochwertig | Archäologie online
Vielleicht wird die Wahrnehmung des Berliner Flughafens (BER) nun etwas aufgebessert, denn wo gebaut werden will, muss erst einmal gegraben werden. Dabei fanden sich interessante Details mittelalterlicher Braukunst: Beispielsweise einen Hopfengarten und Malz von Spelzgerste aus dem 12.-14. Jahrhundert. Doch der sehr lesenswerte Artikel bietet noch einiges mehr!

Honig für das Kloster Lehnin | Märkische Allgemeine Zeitung
In historischem Gewand auf (möglichst) historische Pfade gehend, brachten zwei Mittelalterbegeisterte einen mit Honig gefüllten Keramiktopf aus (dem Museumsdorf) Düppel zum Kloster Lehnin, um einer historischen Abgabepflicht nachzukommen. Wie sie, ihre Füße und verbeinigen Begleiter die Reise erlebten, schildern sie der Märkischen Allgemeinen.

 
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Verfasst von - 10. Januar 2016 in Der Herold

 

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Der Herold 07/15: Archäologische Zukunft, Basteleien und Schlachtfeldbuddelei

Neuigkeiten aus Sachsen

Der_HeroldArchaeoMontan 2018
Immer, wenn ich Neuigkeiten über das Projekt ArchaeoMontan höre, ärgere ich mich, dass ich noch immer nicht Silberrausch und Berggeschrey gelesen habe, obwohl es seit der Leipziger Buchmesse bei mir im Regal steht. Was aber nicht am Inhalt, sondern eher am Buchformat liegt. Mit ca. 30x25cm ist es leider nicht so handlich, dass ich es einfach wohin mitnehmen möchte, wie ich es halt häufig mit anderen Büchern tue. Allerdings ist das Format gestalterisch eine gute Wahl gewesen. Lange Rede, kurzer Sinn: Es geht weiter!
Nachdem im September der Projekt vollständig beantragt wurde, gab es nun grünes Licht für die Fortführung bis 2020. Neun Institutionen, darunter das sächsische Landesamt für Archäologie, die Bergakademie Freiberg oder das Archäologische Institut Most, arbeiten im Zuge des Projektes eng miteinander zusammen, um die Bergbauaktivitäten des 12. und 13. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Erzgebirges weiter zu erforschen. Im Förderzeitraum fällt auch der 850. Jahrestag des ersten Silberfundes in Christiansdorf, welches sich im heutigen Freiberger Stadtgebiet befindet.

Archäologie-Studenten fordern Personalzusage von Rektorin Schücking | LVZ.de
Zukunft für die alte Geschichte | mephisto 97.6
So langsam wird man an der Leipziger Universität unruhig: Der Studiengang der klassischen Archäologie sollte zusammen mit dem der Theaterwissenschaften aus Spargründen des Freistaates geschlossen werden, womit es in Sachsen keinerlei Möglichkeit mehr gäbe, Archäologie zu studieren. Als sich die politische Situation 2014 änderte, wurde ein neuer Studiengang angekündigt, der jetzt jedoch längst personell vorgeplant werden sollte. Und in dieser Verbindlichkeit liegt das Problem…

Über 7 Millionen Euro für Sanierung von Schloss Sachsenburg | Pressemitteilung
Schloss Sachsenburg: Sanierung für sieben Millionen Euro | Burgerbe
Seit Jahren ist das Schloss im mittelsächsischen Frankenberg für Besucher nicht mehr zugänglich und verfällt zusehends. Eine dringende Sanierung soll nun auf den Weg gebracht werden, damit das Gebäude auch etwa als Museum sowie als Bildungs- und Kongresszentrum genutzt werden könne.


Des Weiteren sehenswert

Winterzît ist Bastelzeit
Wer kennt diesen jedes Jahr auf’s Neue beschworene Traditionssatz nicht? Und eigentlich gibt es ja immer etwas zu tun. Und falls nicht, hat das Kraftfuttermischwerk zwei zugegebenermaßen nicht ganz so authentische Ideen gefunden: Ein rollbares (Reise-) Schachspiel. Und wahrscheinlich wird in ein paar Jahren dieses zusammenklappbare Holzbett ein Quasi-Standard auf Märkten und Lagern werden – zumindest legt das der Kommentar von Fnordius nahe. Beiden Sachen kann ich ästhetisch viel abgewinnen, allerdings eher für die eigene Hütte denn als Lagerinventar. Aber was darf auf keinen Fall fehlen?

KRIEG! – Eine archäologische Spurensuche
Noch bis zum 22. Mai 2016 zeigt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle eine Sonderausstellung, die sich mit kriegerischen Aktivitäten aus archäologischer Sicht auseinandersetzt. Außerdem möchte man allgemein die abstrakten Ursprünge des Krieges zu erforschen. Bei uns steht der Besuch noch auf der To do-Liste für’s nächste Jahr.
Zur inhaltlichen Vorbereitung und zum Zeitvertreib in den Zwischentagen habe ich hier einmal zwei Filmbeiträge des ZDF zum Thema eingebettet: Einmal X:enius und einmal Terra X.

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In diesem Sinne. Kriegerische Besinnliche Festtage!

 
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Verfasst von - 22. Dezember 2015 in Der Herold

 

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Jahrtausende alte Tradition? Vom Winter- zum Weihnachtsmarkt!

Na, wer von den Älteren erinnert sich noch? Vor einem Jahr munkelte man, dass die Islamisierung (wie auch Weihnachten) vor der Tür stünde. Ein guter Grund auf die Straße und auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Und irgendwo zwischen dem Glühweinstand und der nächstbesten Einbahnstraße ging die Kunde um, dass nun demnächst, ganz bestimmt, aber auf jeden Fall ganz bald (!) auch die letzten heiligen Abendlandstraditionen vom Morgenland wie eine feurig aufgehende Sonne überstrahlt werden. Und die linksverdrehten Gutmenschen mit ihrem Neusprech huldigten der doch allzu offensichtlichen Gefahr, indem sie eine gute deutsche Heiligkeit den noch viel besseren Deutschen streitig machen wollten!

Soll heißen: Es gibt und gab einen Wintermarkt in Berlin-Kreuzberg. Den gab es bereits die Jahre zuvor, konnte jedoch erst im letzten Jahr so richtig instrumentalisiert werden. Der Wintermarkt soll den Weihnachtsmarkt ersetzen, so die Befürchtungen, damit die hier lebenden Nichtchristen nicht mit der Abendlandreligion belästigt werden. Ganz neu, ganz schlimm! Die üblichenLügenpressenMedien und Grüppchen sprangen auf, andere korrigierten. Doch in vielen Köpfen blieb sicherlich das Märchen vom bösen Wintermarkt – und ist selbstredend auch dieses Jahr wieder entstaubt worden (auf Kommentare achten). Doch wie und wann entstand eigentlich der Weihnachtsmarkt? Ist er wirklich schon eine so alte christliche Tradition oder nur eine neumodische Erfindung der noch findigeren Glühweinindustrie? Oder gar der Illuminaten, die in ihrem hell erleuchteten – zumeist ideell dreiecksförmig wachsenden – Weihnachts(markt)baum… Nein, ich schweife ab…

Nun gut, laut der freien Enzyklopädie Wikipedia befindet sich Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt in Bautzen. Der römisch-deutsche König Wenzel von Luxemburg, der auch König von Böhmen war, verlieh 1384 der Stadt Buddisin das Recht, jeden Samstag zwischen dem 29. September (St. Michaelis) und Weihnachten einen freien Fleischmarkt abzuhalten bzw. dass jeder Mann Fleisch vom Lande bringen dürfe. Die Fleischer bildeten damals eine der mächtigsten Zünfte Bautzens, deren Bedeutung in den folgenden Jahrzehnten sogar noch gesteigert werden konnte. 1505 wurde gar festgeschrieben, dass kein anderer Ort der Oberlausitz einen solchen Markt abhalten dürfe. Im Laufe der Jahr(hundert)e gesellten sich – wie überall sonst auch – andere Händler und insbesondere das Kunsthandwerk dazu, sodass sich nach und nach die typische Händlervielfalt der heutigen Weihnachtsmärkte entwickelte. Um den historischen Wurzeln zu gedenken, wurde der Bautzener Weihnachtsmarkt 2009 zum 625. Jubiläum offiziell (und ganz unchristlich!) in Wenzelsmarkt (bzw. obersorbisch Wjacławske wiki) umbenannt. [1]

Und wie schaut es mit anderen sächsischen Märkten aus? Im Jahre 1412 verlieh Markgraf Friedrich der Streitbare der Stadt Chemnitz einen zweiten Jahrmarkt zu Allerheiligen (01. November). [2] Sein Nachfolger, Kurfürst Friedrich II., vergab 22 Jahre später, genauer am 19. Oktober 1434, ein Privileg an die Stadt Dresden, auf dem (heutigen) Altmarkt einen eintägigen freien Fleischmarkt “am Tage vor dem Heiligen Christabend” veranstalten zu dürfen. Der Name Striezelmarkt geht dabei auf den weihnachtlichen Stollen zurück, der nicht nur in Dresden Striezel genannt wird. Der Markt wurde um 1500 am Montag vor Weihnachten abgehalten, sodass dieser Tag fortan Striezelmontag hieß. [3] 1730 ließ Kurfürst August der Starke einen Riesenstollen mit einem gigantischen Gewicht von etwa zwei Tonnen backen. Auf diese Begebenheit geht auch das Dresdener Stollenfest zurück, welches an jedem 2. Adventssonntag auf dem Striezelmarkt veranstaltet wird. Ab da verbreitete sich der Stollen wohl über Freiberg, bis er beispielsweise 1750 ins Erzgebirge kam. [4] Unter anderem von dort kamen alsbald auch Handwerker und Händler zum Markt nach Dresden, dessen Dauer nach 1700 verlängert wurde. [5]

1714 vermerkte der Historiker Johann Jacob Vogel in seinem Leipziger geschicht-buch, dass der dortige Weihnachtsmarkt bereits seit 1458 begangen werde. Kurfürst Friedrich II., Markgraf zu Meißen und Herzog zu Sachsen, wollte die Stadt mit der Erlaubnis eines weiteren Marktes für ihre treuen Dienste belohnen. [6] Ebenfalls für das Jahr 1714 ist ein erster Adventsmarkt in Plauen belegt, der am Mittwoch nach dem dritten Advent abgehalten wurde und ab 1729 Weynachts-Marckt hieß. [7] Stolze 180 Jahre zuvor (aber ebenfalls nicht mehr in mittelalterlicher Zeit) wurde für das erzgebirgische Schwarzenberg ein Markt erwähnt, der am Sonntag vor Weihnachten stattfand und auch heute noch, sich nun auf gute anderthalb Wochen erstreckend, einer der bekannteren Weihnachtsmärkte des Erzgebirges ist. [8]

Man fragt sich vielleicht, warum man gerade Fleischmärkte im Spätherbst abhielt. Doch im Mittelalter waren gerade November und Dezember die großen Schlachtmonate. Die Tiere standen vom Sommer her gut im Futter und die Wintervorräte reichten zumeist ohnehin nicht für alle Tiere. Außerdem konnten man aus den Fellen und Federn der geschlachteten Tiere im Winter wärmende Textilien herstellen, was sie auch für die Lehnsherren interessant machte: Gänsefedern wurden beispielsweise am Martinstag (11. November) fällig, ggf. sogar die komplette (Martins-) Gans. Des Weiteren waren die Märkte eine gute Gelegenheit, in der Advents-, und damit fleischlosen, Fastenzeit ein (vielleicht auch gutes) Stück Fleisch für das Weihnachtsfestessen zu erwerben, [9] wobei zu Verkaufsfleisch immer auch eine bestimmte Menge an Knochen und Innereien gehörten. [10]

Auffällig ist, dass die Privilegien zur Abhaltung eines entsprechenden Marktes erst ab dem Spätmittelalter vergeben wurden und die Begrifflichkeit der Weihnacht erst später auftauchte. Ebenso wie erst später Handwerker, Händler und sicherlich auch eine Reihe an Garbrätern dazukamen. Letztere Gruppe ist angesichts der “örtlichen Fressmeilen” aus Rostbratwürsten, Waffeln und Gulaschkanonen heute mal mehr mal etwas weniger dominierend geworden. Und auf den allermeisten Märkten dürfte irgendwo noch Fleisch – oder zumindest Wurst – feilgeboten werden…

Quellen:
[1] Wikipedia: Bautzener Weihnachtsmarkt (Abgerufen am 12.11.2015)
[2] Stadt Chemnitz: Chemnitzer Geschichte in Zahlen (Abgerufen am 12.11.2015)
[3] Wikipedia: Dresdner Striezelmarkt  (Abergerufen am 12.11.2015)
[4] Schicker, Gotthard B.: Kulturgeschichte der Gastronomie im sächsischen und böhmischen Erzgebirge. Wissenschaftliche Projektstudie, 2013. S. 79
[5] Wikipedia: Dresdner Striezelmarkt  (Abergerufen am 12.11.2015)
[6] Wikipedia: Leipziger Weihnachtsmarkt (Abergerufen am 12.11.2015)
[7] Stadt Plauen: Plauener Weihnachtsmarkt 2013 (Abgerufen am 16.11.2015)
[8] Weihnachtsmarkt Deutschland: Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt (Abergerufen am 12.11.2015)
[9] Brunner, Karl: Kleine Kulturgeschichte des Mittelalters. Beck’sche Reihe, 2012. S. 26
[10] Schubert, Ernst: Essen und Trinken im Mittelalter. WBG, 2010. S. 107

 
 

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Der Herold

RegelmäßDer_Heroldige Besucher dürften den SEITENspiegler kennen, ältere Besucher die Vorform WochenSpiegler erinnern. Die unregelmäßige Linksammlung erfuhren immer wieder stilistische Änderungen in der Linkpräsentaton, wurde nach und nach auf das Mittelalterliche ausgedünnt (artfremde Inhalte wanderten zum Schatten- und SpährenSpiegler) und hat seit heute eine eigene Kategorie. Folgerichtig habe ich alle bisher erschienenen Artikel umbenannt und mit dem links zu sehenden Erkennungsbildchen ausgestattet. In diesem Sinne eine besinnliche Adventszeit.

 
 
 
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