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Schlagwort-Archive: Schandmaul

M’era Luna 2012

Am Wochenende 10.-12. August 2012 wurde es in Hildesheim-Drispenstedt wieder etwas voller. Bereits einige Tage zuvor wurde der Flughafen geschlossen, der Hangar geräumt, das Gelände umzäunt, zwei Bühnen, viele  viele Stände und ein Mittelaltermarkt aufgebaut. Das M’era Luna kehrte zurück – und mit ihm etwa 20.000 Besucher und an die 40 Bands und Musikprojekte. Das Lineup konnte sich definitv sehen lassen und gerade die Anhäufung an Rockbands mit mittelalterlichen Instrumenten überzeugte uns letztendlich. (Und außerdem wollten wir ja eh wiederkommen…)

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Fänträffen mit Schandmaul

Wie bereits erwähnt hatte Schandmaul am 25. Juni plötzlich einen freien Tag, an dem sie kurzfristig ihr 2. Fantreffen in  Deutschland orgaisierten. Der Tag kam also heran und kurz vor 16 Uhr, dem Einlass, standen wir vor der Moritzbastei in Leipzig. Kleine Aufsteller wiesen uns den Weg zum Oberkeller, wo sich irgendwie deutlich weniger „dunkle“ Menschen versammelten als auf dem Augustusplatz (was da los war konnten wir nicht in Erfahrung bringen). 16 Uhr öffneten die Pforten in den Oberkeller, die ersten traten recht gemütlich ein. Direkt am Eingang traf man schon die ersten Bekannten und da sowieso noch nicht viel los war im Oberkeller – gut man sah von den Mäulern schonmal die kleine Bühne – gingen wir hinunter in den Garten des Cafés. Bewaffnet mit Milch- und Bohnenkaffee saßen wir in gemütlicher Runde zusammen, plauderten über dies und jenes, als plötzlich Stefan, der Drummer, vom Tisch schräg gegenüber vorbeikam. Mit ihm kann man einfach super quatschen und es regte ihn kein bisschen auf, dass sein bestellter Kaffee lang auf sich warten ließ. Er kündigte an, dass 20:00 Uhr das Konzert losgehe und verschwand (ganz ohne Keks, den’s zum Milchkaffee dazugab) ebenfalls, als der Bandrest vom Tisch aufstand.

Etwas später gingen auch wir rein und trafen sie wieder, erneut in Gespräche mit ihren Fans verstrickt. Diese Band kümmert sich rührend um ihre Anhänger. Zwischenzeitlich munkelte man, man habe auch Anna,  welche – genauso wie Birgit – nicht draußen im Garten war, draußen auf dem Augustusplatz gesehen. Und wahrhaftig stand auch sie bald darauf mit nem Kaffeebecher in der Hand im Oberkeller für Fragen, Autogramme und Fotos bereit. Irgendwann verschwanden sie und die Fans begannen, sich an der kleinen Bühne, die in einer Nische aufgebaut war, zu sammeln.

Stefans KeksPünktlich zur 20. Stunde kamen sie dann hervor und bestiegen die Bühne – bereit für ein Akustikkonzert. Stefan entdeckte auf seinem Cajón den vermissten Keks, welchen er sogleich zur Seite räumte, woraufhin er kurze Zeit später den Weg in ein Fremdmaul fand. Damit konnte das Konzert beginnen. Zwar erblickte man noch immer nicht Birgit, doch ein Ersatzmann war an ihre Stelle getreten. Ihr Kind verhinderte sie, doch das Publikum nahm seine Ersatz-„Biirrgit“ mit Jubel auf. Es war ein tolles Konzert, eine tolle Atmosphäre und nicht nur die Band sah glücklich aus, dass es dieses Auf der rechten Seite: Birgit„Fänträffen“ gab. Nach weit über einer Stunde verabschiedeten sie sich und Thomas kündigte an, dass sie nur 15 Minuten bräuchten, um sich umzuziehen und dann stünden sie wieder bereit für Gespräche, Fotos, Autogramme und das ein oder andere Bier gemeinsam mit den Fans. Etwa zeitgleich schloss die BaLinke Bühnenseiter im Oberkeller. Also suchten wir uns außerhalb der MB was Alkoholfreies zu trinken, nahmen letztendlich aber im Café ne Cola. Um zehn jedoch kippte der Status Quo: Die Fans und auch Schandmaul wurden aus der MB rausgeschmissen, da die studentische Tanzveranstaltung All you can dance um 22 Uhr startete. Aber das ist ja ne andre Geschichte,

 

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Moritzbastei: Erfolgreich abgewehrt…

Eigentlich hab ich letzte Nacht nicht geschlafen und Müdigkeit stellt sich ein, doch eins lässt mich nicht ruhen: Wie kann man nur so ignorant und bescheuert sein? Aber gut, alles einmal der Reihe nach:

Dieses Wochenende steigt das Blackfield Festival in Gelsenkirchen mit nem Bandaufgebot, das sich sehen lassen kann (And One, Schandmaul, Letzte Instanz, Combichrist, Apoptygma Berzerk und einige mehr). Erstmals sollte parallel das Event auch auf der Burg Querfurt stattfinden und quasi über Nacht die Bands zw. Querfurt und Gelsenkirchen pendeln. Aufgrund der geringen Nachfrage wurde vor ein paar Wochen die Außenstelle Querfurt gestrichen – sprich, das Festival wurde abgesagt. Nun ist dies für alle Beteiligten keine schöne Sache, wenn ein Festival (teils) abgesagt werden muss. Plötzlich hatte das halbe Aufgebot diesen Sonnabend unfreiwillig Freizeit. Nun begab es sich, dass Schandmaul diesen freien Tag im Terminkalender nutzte, um seinen Fans ein tolles Geschenk zu machen: ein 2. Fantreffen in diesem Jahr inkl. Unplugged-Konzert!!! Auch der Kartenpreis war mit runden sieben Euro ein absolutes Geschenk an die Fans.

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Zwischen Zwinger, Zitadelle und den Wolken

Vier Uni-Tage ist das WGT nun schon her, da muss doch eindeutig wieder etwas für die musikalische Weiterbildung getan werden. CDs? Sind schon bestellt. Videos? Im Netz. Fotos? Längst angeschaut. Was also nun? Ach ja – da hängt doch neuerdings ein Plakat an meiner Badezimmertür. „Zita-Rock“ kann man darauf lesen. Und auch das Wörtchen „Schandmaul“ ist klar zu erkennen. Na, dann ist die Wochenendplanung doch keine Frage mehr.

Aber halt, noch nicht ganz. Da ist ja auch noch die Bildungslücke, die es bei der Wahlsächsin zu schließen gilt: „Wie, du warst noch nie in Dresden?!“ – Entsetzen, das man nur ungern erneut hervorrufen will…

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Schandmaul im Alten Schlachthof

Schon etwas über einen Monat ist es her, dass ich in Dresden auf dem Schandmaulkonzert der Traumtänzer-Tour war – meinem ersten Schandmaulkonzert, denn die Band hatte ja knapp anderthalb Jahre Pause gemacht und zuvor hat sich bei mir kein Konzertbesuch ergeben. Grund genug also die Karten zeitig zu holen.

Meine Einstimmung fand ich nur 8 Tage vorher bei der Record Releaseparty in Leipzig, wo ich mir gleich das Tourshirt holte, um gut gerüstet zum Konzert zu gehen. So kam er ran, der Sonnabend. Ein Kumpel brachte mich zum Alten Schlachthof, da er sich Dresden gut auskennt und überließ mich etwa eine Stunde vor Konzertbeginn meinem Schicksal. Zügig ging ich in die Halle, denn ich wollte möglichst weit vor und vielleicht mittig. Letzteres wurde mir verwehrt, aber dritte Reihe zähle ich noch zu weit vor an die Bühne.

Rawkfist in DresdenSchließlich ging es los und die Symphonic Metal-Vorband Rawkfist stellte sich dem Publikum. Ein erstes Reinschnuppern in ihr Repertoire zeigt durchaus, dass die Band Potential hat und ich denke, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft sich ihren Namen gemacht hat. Zum letzten Lied holten sie noch ihre Great Highland Bagpipe raus, um das Publikum auf die folgenden schandmäulerischen Klänge einzustimmen. Eine coole Ballade brachte den Abschluss und die Vorfreude auf die Schandmäuler stieg. 🙂

 

3 SchandmäulerDann endlich war es soweit und die Künstler kamen hervor und begannen ihr Konzert mit „Kein Weg zu weit“. Weiter ging es „Auf hoher See“ zum „Assassinen“, der „Drachentöter“ wandelte sich zum „Traumtänzer“, das „Hexeneinmaleins“ wurde an „Walpurgisnacht“ zum „Feuertanz“ aufgezählt und ein Höhepunkt kam zum nächsten. Mit insgesamt 26 Stücke – mal energiegeladen, mal romantisch – präsentierten die Münchner einen guten Querschnitt durch ihr Alben und brachten die Menge zum Rocken, Springen oder Feuerzeugschwenken.

Ein gelungener Abend also, der nicht in Vergessenheit geraten wird. Denn auch nach dem Konzert nahmen sich die Musiker noch Zeit, sich ihren Fans zu widmen. Selbst Birgit, die nicht nur auf dem Konzert ihre Kräfte gelassen hatte (sie gebar ca. 2 Monate zuvor ihr Kind und hatte es mit auf Konzertreise), tauchte für Fotos, Autogramme und Gespräche nochmal auf. Doch nach und nach verschwanden sie wieder und als die Security auch Martin rausschmeißen wollte, hieß es für mich, aufzubrechen…

 

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