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Schlagwort-Archive: Burg Rabenstein

Der Herold 06/15: Wandmalereien, Burgen und die mittelalterliche Bleibelastung

Neuigkeiten aus Sachsen

Archäologisches Fenster auf Burg Rabenstein | Sachsen Fernsehen
In der Kapelle der Burg Rabenstein bei Chemnitz werden derzeit weiße Farbschichten im Zuge einer Probefreilegung zweier Gemälde abgetragen. Bereits 1998 wurden erste Farbpigmente gefunden und auf um 1900 datiert. Derzeit werden nun größere Flächen der Malereien freigelegt.

Schloss Hoyerswerda bekommt ein „ErlebnisReich“ | Burgerbe-Blog
In Form einer Miniaturversion des Schlosses möchte man ab dem kommenden Frühjahr in Hoyerswerda spielerisch die Geschichte vom Mittelalter bis zur DDR nachvollziehbar machen. Doch auch die sorbische Kultur soll im „ErlebnisReich“ nicht zu kurz kommen. Einzelne Schwerpunkte (z.B. das Essen im Mittelalter, „Lausitzer Sagengestalten“, „Wäsche waschen wie in Großmutters Zeiten“, Schule Anno 1900 oder „Schmutziges Mittelalter?“) können in Form von Schulprojekten den Schlossbesuch ergänzen.

Die Töpferstadt verlässt das Schloss | Freie Presse
Mit dem neuen Jahr wird es keine Führungen mit im Schloss Waldenburg geben. Das ist das derzeitige Ergebnis eines bereits seit über einem Jahr gehenden Streits zwischen der Stadt Waldenburg und dem Landkreis Zwickau um das Gemäuer aus dem vermutlich 12. Jahrhundert.

5000 Einwohner – und 5 Burgen & Schlösser | KabelJournal
Schloss Hartenstein ist nicht gleich die Burg Stein, in deren Nachbarschaft bis 2012 COEX acht Ritterturniere abgehalten hat. Aber wo liegt eigentlich das Schloss Hartenstein? Ein Förderverein hat sich für die Schlossruine Großes vorgenommen.

Schloss Reinsberg soll 850.000 Euro kosten | Burgerbe-Blog
Seit der Einstellung des Hotelbetriebes im Jahre 1995 steht das sächsische Schloss Reinsberg leer und ist laut Makler „stark renovierungsbedürftig“. 62 Zimmer und einige tausende Quadratmeter Grundstück sind für 850.000 Euro zu haben, doch eine Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt der Schlosses ein.

Jagende Tiere, gegrillte Jäger | Süddeutsche Zeitung
Ein wohl in Deutschland einzigartiger Funde wurde im Keller eines mittelalterlichen Hauses in Pirna gemacht: Bilder von jagenden Tieren, die etwa einen Jäger an einer Stange über dem Feuer braten. Derartige Darstellungen einer „verkehrten Welt“ sind generell recht selten.

Nachtrag, 24.11.:
Kundgebung gegen Flüchtlingslager auf Burg Hohnstein | Sächsische Zeitung
Flüchlinge auf Burg Hohnstein? „Besorgte Bürger“ demonstrieren | Burgerbe-Blog
Die Kleinstadt Hohnstein in der Sächsischen Schweiz hat bisher noch keine Flüchtlinge aufgenommen. Im Ort befindet sich die Burg Hohnstein, die um 1200 als Grenzfeste zur böhmischen Grenze erbaut wurde und galt ab 1925 als größten Jugendherberge Deutschlands und später zur größten und schönsten Herberge der DDR, allerdings diente das Gemäuer auch als Konzentrations- und zur DDR-Zeit als Internierungslager für politische Gefangene. Nach dem 2. Weltkrieg war die „Jugendburg“ aber auch ein Zufluchtsort für Flüchtlinge. Ob die jetzigen Bewohner aus eigener oder hörensagener Erinnerung schlechte Erfahrungen mit Flüchtlingen haben, ist nicht überliefert, doch zu einer Kundgebung gegen eine evtl. Flüchtlingsaufnahme kamen rund 300 Menschen auf dem Marktplatz vor der Burg.


Weitere Nachrichten

Kellermikwe in Schmalkalden entdeckt | Archäologie online
Ein jüdisches Tauchbad zur rituellen Reinigung aus dem Mittelalter wurde in der Altstadt von Schmalkhalden vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie entdeckt. Die Speisung der Mikwe, die sich (natürlich) in der Judengasse befand, erfolgte vermutlich durch Schichtwasser.

Blei vergiftete Stadtmenschen im Mittelalter | G-Geschichte
Blei war schon von den Römern etwa für Wasserleitungen verwendet worden und im Mittelalter fanden sich noch manch andere Verwendungsmöglichkeiten: Verdachungen und Essgeschirr. Ein Umstand, die der Gesundheit nicht zuträglich war und sich freilich in den Skelettknochen wiederfindet.

Videoempfehlung: Frau Goldstück-Scheißefresser – Sketch History | ZDF
Zugegebenermaßen ist die ZDF-Reihe sehr auf Klamauk gebürstet, aber der Humor ist so wunderbar abseitig und abstrus. Und immer, wenn ich nun irgendwo etwas wie „Hallo Frau Müller!“ höre, muss ich an diese beiden Gesellinnen denken:

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Verfasst von - 22. November 2015 in Der Herold

 

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Burg Rabenstein

130410_rabenstein1Im gleichnamigen Chemnitzer Stadtteil steht Sachsens kleinste Burg: Rabenstein. Von ihr sind nur noch der Ostflügel und der Burgfried erhalten, wobei letzterer wohl der älteste Teil der Burg sein dürfte. Scheinbar befanden sich im Süden neben einigen Gebäuden auch ein Torhaus. Eine ca. 1,50m starke und 180m lange Ringmauer umfasste das Gelände, welche im Norden und Süden an einem Wassergraben grenzte. Heute ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel und ist Außenstelle des Schlossbergmuseums Chemnitz. Auf dem Gelände befindet sich zudem das Schloss Rabenstein, welches nunmehr als Hotel dient.

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10. Wikinger auf Burg Rabenstein

Zum bereits zehnten Male wurde vergangenes Wochenende der herbstliche Markt auf Burg Rabenstein (bei Chemnitz) zelebriert. Nach einer recht zügigen Parkplatzfindung – Stellplätze sind in Burgnähe ja genügend vorhanden – ging’s schon gleich zum Eingang, wo uns der Wegezoll für Gewandete positiv überraschte: Nur drei Euronen wurden verlangt. Dafür gab es im Vergleich zu den Ostermärkten scheinbar weniger Stände und auch „nur“ eine Bühne stand für die Spielleut Donner & Doria, LaMarotte und die Hexe Chibraxa bereit. Dies ist aber keinesfalls negativ, denn was nützt ein überladener Markt, wenn man lediglich an x Ständen das gleiche kaufen kann? Das Gelände rund um das kleine Gemäuer lädt ohnehin schon zum Verweilen und Genießen ein, da lockern die kleinen Lücken zwischen den Zelten die Stimmung nochmals merklich auf. Einige Stände scheinen inzwischen einen angestammten Platz gefunden zu haben, so etwa der Leder-, der Bogenschieß- oder der Rauchforellenstand; genauso wie der Ausschank des Böhmischen Mets). Es versprach also ein schöner Tag zu werden, zumal auch die Temperaturen etwas höher waren als die Tage zuvor. So besetzten wir ein kleines Stück Fels unterhalb der darauf stehenden Burg und beobachteten das Treiben unter uns. Doch gegen 16 Uhr begann es zu regnen. Was zuerst wie ein kleiner Schauer aussah, entpuppte sich als unaufhörliches Gießkannenwetter. Nach anderthalb Stunden waren wir eine der wenigen Besuchergrüppchen, die sich noch nicht hatten vertreiben lassen. Bis dahin. Doch nun wurde es auch uns ungemütlich und kalt und wir traten durchnässt die Heimreise an. Den Regen konnten wir – trotz den Klängen von LaMarotte – leider nicht abhängen…

 

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11. Ostern im Mittelalter auf Burg Rabenstein

Die Spielleute IrregangEs war inmitten der 4. Stunde nach Mittag, als wir die kleinste Burg Sachsens erreichten. Zuerst schreckte mich der Eintrittspreis von 7€ ab, aber wozu hat man denn seine Gewandung und  muss dadurch nur 3€ auf den Tisch legen, um hinein ins Burggelände zu kommen?

Mit deutlich wärmeren Wetter als letztes Jahr gelobte der Sonnabendnachmittag vielversprechend zu Burg Rabensteinwerden und das Burggelände lädt förmlich dazu ein, sich einfach mal zurücklehnen, Leute zu beobachten und der Musik von Irregang, Murkeley und Cradem Aventure aus der Ferne zu lauschen. Auffällig dabei war jedoch die Mehrheit der Goten, die die Zahl der Gewandeten – zumindest für mein Empfinden – überstieg. ^^

Es war mal wieder ne schöne Gelegenheit, in ner tollen Umgebung abzuschalten, Bekannte zu treffen und den Tag mit dem Abendspektakel von Cradem Aventure ausklingen zu lassen…

 

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