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Archiv der Kategorie: Festivals und Konzerte

M’era Luna 2012

Am Wochenende 10.-12. August 2012 wurde es in Hildesheim-Drispenstedt wieder etwas voller. Bereits einige Tage zuvor wurde der Flughafen geschlossen, der Hangar geräumt, das Gelände umzäunt, zwei Bühnen, viele  viele Stände und ein Mittelaltermarkt aufgebaut. Das M’era Luna kehrte zurück – und mit ihm etwa 20.000 Besucher und an die 40 Bands und Musikprojekte. Das Lineup konnte sich definitv sehen lassen und gerade die Anhäufung an Rockbands mit mittelalterlichen Instrumenten überzeugte uns letztendlich. (Und außerdem wollten wir ja eh wiederkommen…)

 

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21. Wave Gotik Treffen

Bereits am Tag danach, am 29. Mai, waren die Hinweise auf Linie 31 verschwunden und nur hin und wieder sah man noch einen Flyer der großen Festivals, für die dieses Jahr mehr als ausreichend Werbung gemacht wurde. Es ist wieder ruhiger geworden in der Stadt. Zeit für eine kleine Zusammenfassung.

Freitag

Auch am Freitagvormittag hatte sich wieder eine lange Schlange vor den Bändchencontainern gebildet – diesmal hatte ein Großteil sogar noch den Koffer als Accessoire dabei. Die Stadt füllte sich immer mehr mit „schwarzen Gestalten“ – unterbrochen von ein paar Schulabgängern, die lautstark versuchten, ein wenige Aufmerksamkeit zu erregen. Mehr oder weniger erfolgreich. Jedenfalls schien die Sonne und der Nachmittag neigte sich bald dem Ende. Höchste Zeit ins Werk 2 zu tippeln, denn dort spielte 17 Uhr unser erster geplanter Act auf: Die  Traumtaenzer.

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Sterneneisen, Sterneneisen – wenn sie auch nach Dresden reisen

Nach Leipzig und dem Wasserschloss Klaffenbach stand letztes Wochenende nun mein viertes und letztes In Extremo-Konzert des Jahres 2011 auf dem Programm. Etwas nach 18 Uhr war der Alte Schlachthof in Dresden erreicht und eine schon beachtliche Schlange stand vor dem Einlass. Etwas nach 19 Uhr war die Lage entspannter: Es war warm, ich war drin und ich hab sogar ’nen Platz in der 8. Reihe mittig gefunden. Es erinnerte mich schon etwas an das Konzert, welches In Extremo 2009 im Großen Garten in Dresden spielten: 20 Minuten vor Einlass da sein und es dennoch in die 2. Reihe schaffen. 😀

Aber gut, drin ist drin und die (mir bis dato völlig unbekannte) Vorband Rêverie ließ nicht lange auf sich warten, sie begann sogar etwas früher. Doch irgendwie zündete der Funke nicht wirklich und es war durchaus mies, als sie ihr letztes Lied ankündigten und Applaus aus dem Publikum zu vernehmen war. Erst später sollte eine mögliche Ursache für die etwas misslige Lage bekannt werden: Es war erst ihr 2. Auftritt überhaupt – und das im ausverkauftem Schlachthof…

Gegen 21 Uhr wurde es schließlich wieder dunkel und das Intro der Sterneneisen-Tour war zu sehen und zu hören. Mit einem lauten Knall flog das weiße Tuch, welches von Anfang an einen Teil der Bühne verdeckte, gen Bühnenboden. Gleichzeitig eröffnete In Extremo mit „Sterneneisen“ ihren Auftritt, um anschließend der bereits jubelnden Meute mit „Frei zu sein“ weiter einzuheizen. Gleich von den ersten Tönen an hatten sie das Publikum mit sich genommen. Es folgten weitere Songs aus dem neuen Album („Zigeunerskat“, „Stalker“, „Zauberspruch No. VII“, „Siehst du das Licht“, „Viva la Vida“) und natürlich Klassiker („Krummavisur“, „Wind“, „Liam“, „Rasend Herz“, „Vollmond“ …). Wie immer geizten sie nicht mit Pyrotechnik, das Publikum war ausgelassen und die Zeit verging wie im Fluge. So kam es, dass man „Auf’s Leben“ trank. Als Zugaben folgten „Küss mich“, „Stetit Puella“ und der „Spielmannsfluch“. Nach erneuten Zugaberufen regnete es gehörig viele goldene Schnippsel von der Decke, um nochmal zu verdeutlichen „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“. Es waren wohl noch nicht alle Schnippsel aus der Luft, da ertönten Rufhörner und Donnergrollen kündigte an, dass es wieder im Programm war: „Villemann og Magnhild“. Man vermisst zwar die „Feuershow“ des alten Drummers Morgenstern, aber sonst hat dieses Urgestein nichts an seinem Wesen eingebüßt, welcher doch immer wieder ein toller Konzertabschluss ist und auch noch in den Köpfen des Publikums ein definitves Ende darstellt, denn danach gab es nur noch zwei, die aber eher scherzhaft nach einer Zugabe riefen.

Gegen 23 Uhr und ein paar Einkäufe später war Aufbruch angesagt. Unterwegs fand ich auch die vorsorglich versteckte Schwip Schwap-Flasche wieder, die durch den kalten Dezemberabend nun eine tolle und dringende Erfrischung bot. Es ging hinein in die Nacht und der helle Vollmond zog weiter seinen Kreis…

 

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Der Mond ist aufgegangen…

Ein Parkplatz ließ sich finden, der riesige Zeltplatz durchqueren, am Einlass gab es keine Probleme. Kurzum, wir standen am Samstag gegen 12.45 Uhr vor der Hauptbühne des 12. M’Era Lunas und lauschten der zauberhaften Musik von Omnia. Wir kamen gerade zur rechten Zeit, denn der Wytches Brew wurde gebraut. Gute Idee. Wir suchten uns bald darauf was zu trinken und gingen zu Klängen von Qntal und Leaves Eyes auf Entdeckungsreise durch das Festivalgelände.

Vom vielen Umherwandern hielt ein kleines Fleckchen Fuß nicht so viel und begann weh zu tun. Wie gut, dass das Blasenpflaster im Auto lag. Ein Kompromiss wurde geschlossen: Wir verpassen den allergrößten Teil von Nachtmahr und verarzten die Wunde, denn ein späteres Behandeln ist angesichts der angedachten Bands taktisch unklug. Karthasis begrüßte uns, als wir in die Halle der Hangar Stage kamen – wie passend. Leider war dies der letzte Track der Österreicher…

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Ein Kommentar

Verfasst von - 18. August 2011 in Festivals und Konzerte

 

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19. Open Air Gößnitz

Freitag, 11.30 Uhr, Leipziger Hauptbahnhof: Kauf des letzten Proviants sowie eines Bahntickets, dazu für jeden den Sub seiner Wahl. Etwa 12.30 Uhr fuhr schließlich die Regionalbahn los und ich bekam einen Schreck: Ich hätte das MDV-Ticket außerhalb des Zugs entwerten müssen – im Zug gab es dafür keine Möglichkeit… außer… außer den Schaffner! Schwubbdiwubb fand ich ihn und er gewährte mir meinen Wunsch nach Entwertung. Geschafft, also kann nun Festivallaune aufkommen…

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