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Der Herold: 01/15: Bergbau, Darstellungen und Archäologie im Südwesten

20 Jan

Der_HeroldAuf Silbersuche
…heißt eines der neuen Videos, die im Zuge des ArchaeoMontan– bzw. des Ziel3-Projektes entstanden sind. Ziel3 möchte dabei die Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik stärken – ArchaeoMontan beschäftigt sich darin mit dem mittelalterlichen Bergbau in Sachsen und Böhmen. Dieser wurde für die heutige erzgebirgische Grenzregion äußerst bedeutsam, nachdem 1168 in Christiansdorf (heute zur Stadt Freiberg gehörend) Silbererz gefunden wurde. Aus allen Richtungen kamen bald Bergarbeiter in die Gegend des damaligen Miriquidi, der im Zuge der stattfindenden Ostkolonisation urbar gemacht werden sollte. Neben Auf Silbersuche gibt es beispielsweise auch ein Erklärvideo zur Dendrochronologie (in der oben verlinkten Filmübersicht ist die tschechische Version eingebettet). Einen Blick sollte man auf jeden Fall darauf werfen!

Das lange Interview zum Mittelalter: „Das ist viel mehr als ein Hobby“
Das Leipziger Studentenradio mephisto 97.6 hat in seiner Reihe Das lange Interview diesmal verschiedene Facetten der mittelalterlichen Darstellung vorgestellt. Dafür liegt besonderer Augenmerk auf Schwertkampf, LARP und die Musik. Drei Interviewpartner erzählen von ihren drei doch unterschiedlichen Faszinationen im mittelalterlichen Kontext und worin sie den Reiz sehen, eine möglichst genaue Ausrüstung zu erarbeiten, historisch(er)es Rollenspiel zu betreiben und sich auf die Suche nach dem mittelalterlichen Klang zu begeben.

Schätze des Südwestens
Kurz vor und zu Weihnachten hat das SWR Fernsehen seine zweiteilige Dokumentation über archäologische Schätze aus dem südwestlichen Teil der Bundesrepublik ausgestrahlt. In 2x 90 Minuten werden die Geschichten verschiedenstenster Fund(stück)en erzählt und dabei die Möglichkeiten der Informationgewinnung vorgestellt. Das Sprektrum reicht dabei von römischem Wein, einer wieder zusammengesetzten Holzfigur, Münzhortfunden bis hin zu Schwertern, Gebeinen und Kronen. Viele Detailaufnahmen runden das Bild der Exponate ab. Moderator Dennis Wilms kommt zwar immer auf Indiana Jones zu sprechen, verdeutlicht dabei aber, dass die Wirklichkeit doch immer eine andere ist. Dabei wirkt er keineswegs desinteressiert oder fehl am Platze. Im Gegenteil. Und das ist es auch, was die Dokumentation ausstahlt: Sie ist nah dran an den Wissenschaftlern, an den Objekten und verstrickt sich nicht in billig produziertem „Reenactment-„Theater.

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Verfasst von - 20. Januar 2015 in Der Herold

 

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