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Doppelter Besuch auf Burg Kriebstein

15 Mai

IBurg Kriebsteinrgendwie stand für uns die erste Maihälfte ein bisschen im Zeichen der Burg Kriebstein. So zog und »Sachsens schönste Ritterburg« am ersten Maiwochenende in die Döbelner Ecke, da wir wissen wollte, was es auf der Burg so alles zu entdecken gibt. Schließlich wurden hier früher schon Schätze entdeckt. So erfuhren wir dort beispielsweise, dass die Burg zwar erst im 14. Jahrhundert gegründet wurde, sie allerdings der Nachfolgebau einer Motte im nahen Beerwalde ist, die man den Waal nennt und deren Überreste heute noch zu sehen sind. Aufgrund ihrer Spornlage thront die (gerade in den letzten Jahrhunderten umgestalteten) Höhenburg imposant über dem Fluss Zschopau und auch von oben hat man einen schönen Blick über das Umland. In den Räumen der Burg befindet sich heute ein Museum, in dem es uns besonders die dort ausgestellten Burgmodelle angetan hatten. Außerdem läuft derzeit eine kleine Sonderausstellung über Spielzeug in der DDR, wo mir hin und wieder ein »Das hatte ich auch… Und dieser Kipplaster – mit dem hab ich immer im Dreck gespielt!« entwich.

9. Ritterspectaculum auf Burg KriebsteinBereits auf dem Weg zur Burg entdeckten wir am Straßenrand Plakate für das 9. Ritterspectaculum, welches am folgenden Wochenende stattfand. Als wir dann noch mitbekamen, dass gute Freunde eben dieses besuchen wollten, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen und fuhren erneut zur Burg. Es interessierte uns außerdem, wie der Burghof mit den Ständen ausgestaltet wurde. Im hinteren Bereich stand die Bühne, von wo aus nicht nur die Gruppe Wechselbalg mit Dudelsäcken zu hören und sehen war, sondern wo auch Tänze vorgeführt und Schaukämpfe „geschlagen“ wurden. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen waren überall sonst (auch schon vor der Burg und dem Eintrittshäusschen) viele Handwerks- und Gastromoniestände zufinden – selbst in den Innenräumen.

Wie bereits eingangs erwähnt, wird Burg Kriebstein als schönste Ritterburg Sachsens beworben – von daher ist sie keineswegs ein Geheimtipp. Hin und wieder nutzt man sie auch für Film- und Fernsehaufnahmen – beispielsweise in Wes Andersons Grand Budapest Hotel oder für die ZDF-Dokumentation Die Kirche und das Geld, die am 09. Juni ausgestrahlt wird. Doch dort tritt sie nicht als Kriebsteiner Höhenburg auf, wie die Döbelner Allgemeine zu berichten weiß. Von daher lohnt sich der Besuch auf der Märchenburg auch aus der Perspektive.

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