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Leipziger Umschlag

27 Mrz

Am vorvorletzen Wochenende (08./09. März) fand wieder der Leipziger Umschlag statt. Eigentlich wollten wir an dem Wochenende in Freiberg die Geburtstage zweier sehr guter Freunde feiern. Da uns aber eine sonntägliche Nachmittagsbeschäftigung fehlte und die Sonne draußen so schön schien, fuhren wir in Kolonne zum Kohlrabizirkus nach Leipzig.

Beim Leipziger Umschlag handelt es sich um einen Hallenmarkt. Zwar tummelten sich vor den Toren der Markthalle der ein oder andere Verkaufsstand, aber das große Spektakel findet nun einmal drinnen im abgedunkelten Ambiente statt. Tragisch bei dem schönen Wetter, allerdings erinnere ich mich noch gut an das Jahr 2010:

Prinz Hodenherz im Kohlrabizirkus (2010)

Wintersnacht der Spielleute (2010)

Am Freitagabend vor der Markteröffnung fand in den Hallen die Wintersnacht der Spielleut statt. Nachtgeschrei, Feuerschwanz und Saltatio Mortis standen an dem Abend auf der Bühne. Nicht nur Feuerschwanz fragten sich damals, nachdem man aus den Toren getreten war, woher der ganze Neuschnee plötzlich herkam. Hatte den denn wer gemeldet? Immerhin traf es sie nicht ganz so schlimm wie Saltatio, welche vielleicht noch immer nach dem gestohlenen Kennzeichen fahnden. Also ist es per se nicht die schlechteste Idee, im März einen Mittelaltermarkt im dunklen Drinnen zu veranstalten, denn die zwei darauffolgenden Tage sahen nicht besser aus. Ich war froh, dass der Markt nicht im Schneetreiben standfand und die abgedunkelte Halle geheizt war – so ganz mittelalterlichtypisch.

 Dieses Jahr schien halt die Sonne. Es war etwas schade drum, aber trotzdem tat das der Stimmung keinen Abbruch. Da war am Sonntag da waren, wurde der Markt musikalisch von den Dudelzwergen begleitet. (Am Tag zuvor gab es den inzwischen traditionellen Nachwuchswettbewerb und ein Abendkonzert mit Corvus Corax.)

Ausbeute vom Leipziger UmschlagNatürlich hat sich der Marktbesuch auch etwas für die Ausrüstung gelohnt. Ein geflochtenes und verschließbares (Näh-) Kästchen und eine kleine Tonflasche zum Umhängen ziert nun unsere Wohnung. Außerdem haben wir voller Freude einen Stand gefunden, der neben vielen anderen tollen Waren auch pflanzengefärbte Garne anbot. Zwei Knäuel mussten mit: ein naturfarbenes und eines in Krappfärbung. Wunderbar! Außerdem – wie man auf dem Bild auf der Krappwolle liegend erkennen kann – musste noch eine Knochennadel mit. Nach ein paar Stunden verstreuten wir uns wieder und ein jeder fuhr seinem Zuhause entgegen, der eine mehr, der andere weniger weit…

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