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SeitenSpiegler 05/14: WGT-Spezial, Trauer und gute Musik

GothmausLeipzig zu Pfingesten: zehntausende Besucher gastierten in der Messestadt, denn neben dem 23. Weltgruftitreffen fand auch noch die Internationale Automobilausstellung statt und Kommune legte mit einem Stadtfest (Headliner: Stefanie Heinzmann) noch einen oben drauf. Entsprechend breit war die (Vor- und Nach-) Berichterstattung zum Wochenende. Hier nun ein paar Fundstücke:

  • Mephisto 97.6, das Lokalradio der Universität Leipzig, hatte beispielsweise den wirtschaftlichen Faktor im Blick und fragt: Mehr Geld dank WGT? Auch über den Szenegottesdienst Gothic Christ berichtet das Studentenradio erneut und blickt Zwischen Maske und Spiegel. Sponti Robert hat im Übrigen einen Pressespiegel erarbeitet, und bei YouTube wieder einige MDR-Berichte zum WGT hochgeladen (im Brisant-Beitrag sieht man den Wizard of Goth auch persönlich – wenn auch vertippfehlert). Der MDR hat sich auch dieses Jahr wieder eine Portalseite ins Netz gestellt. Dort gibt es quasi einen Rundblick mit vielen Bildern. Allerdings wird dort auch auf das aktuell produzierte artour-Spezial Die Farbe Schwarz: Unterwegs auf dem Wave Gotik Treffen hingewiesen, in dem auch Filmemacherin Inga Siebert zu Wort kommt. Und deren Dokumentation Vita Nigra gibt es ebenfalls aum mdr.de zu sehen. Natürlich gibt es auch wieder einen ganzen Haufen an persönlichen Erlebnisberichten (ja, auch wir schreiben noch etwas um unsrigen), allerdings möchte ich auf den Rückblick von Shan Dark verweisen – allein schon, weil ihre Wortschöpfung treffenverwöhnt gut getroffen ist.

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23. Wave Gotik Treffen

Entgegen des anfänglichen Beitragsentwurfs werde ich den Versuch eines persönlichen Rückblicks etwas umstricken. Statt einer Chronologie eher abschnittsartig ein paar Eindrücke aufschreiben. Schließlich muss man ja auch erst einmal alles sacken lassen.

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SeitenSpiegler 04/14: Bauarbeiten, Fürstentage und mancherlei Bodenfunde

In der Maienzît sind uns wieder ein paar interessant erscheinende Dinge im Internet begegnet – nun hier zusammengefasst im neuen SeitenSpiegler:

  • Seit geraumer Zeit wird fleißig im und am erzgebirgischen Schloss Schwarzenberg gebaut, welches zwischen 1200 und 1220 (zur Zeit der Besiedelung des Erzgebirges) errichtet wurde. Und meist gehen mit solchen Arbeiten auch gern einmal neue Funde einher. So konnten etwa hinzugerufene Archäologen Anfang Dezember Knochen und Scherben bergen. Außerdem konnten neue Erkenntnisse über die Ringmauer im Südflügel gewonnen werden. (KabelJournal) Und die Arbeiten gehen weiter – und vielleicht finden sich ja noch die ein oder anderen Schätze. Wie der Lokalsender KabelJournal berichtete, wurden Anfang Mai beispielsweise neue Deckenbalken eingebaut. Die Räume, die derzeit umgebaut werden, beherbergten die Dauerausstellung des Schlosses, welche nun parallel neugestaltet wird. Ab November 2014 kann man die neue Ausstellung wieder besichtigen und dabei auch einige komplett neue Exponate vorfinden.

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Doppelter Besuch auf Burg Kriebstein

IBurg Kriebsteinrgendwie stand für uns die erste Maihälfte ein bisschen im Zeichen der Burg Kriebstein. So zog und »Sachsens schönste Ritterburg« am ersten Maiwochenende in die Döbelner Ecke, da wir wissen wollte, was es auf der Burg so alles zu entdecken gibt. Schließlich wurden hier früher schon Schätze entdeckt. So erfuhren wir dort beispielsweise, dass die Burg zwar erst im 14. Jahrhundert gegründet wurde, sie allerdings der Nachfolgebau einer Motte im nahen Beerwalde ist, die man den Waal nennt und deren Überreste heute noch zu sehen sind. Aufgrund ihrer Spornlage thront die (gerade in den letzten Jahrhunderten umgestalteten) Höhenburg imposant über dem Fluss Zschopau und auch von oben hat man einen schönen Blick über das Umland. In den Räumen der Burg befindet sich heute ein Museum, in dem es uns besonders die dort ausgestellten Burgmodelle angetan hatten. Außerdem läuft derzeit eine kleine Sonderausstellung über Spielzeug in der DDR, wo mir hin und wieder ein »Das hatte ich auch… Und dieser Kipplaster – mit dem hab ich immer im Dreck gespielt!« entwich.

9. Ritterspectaculum auf Burg KriebsteinBereits auf dem Weg zur Burg entdeckten wir am Straßenrand Plakate für das 9. Ritterspectaculum, welches am folgenden Wochenende stattfand. Als wir dann noch mitbekamen, dass gute Freunde eben dieses besuchen wollten, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen und fuhren erneut zur Burg. Es interessierte uns außerdem, wie der Burghof mit den Ständen ausgestaltet wurde. Im hinteren Bereich stand die Bühne, von wo aus nicht nur die Gruppe Wechselbalg mit Dudelsäcken zu hören und sehen war, sondern wo auch Tänze vorgeführt und Schaukämpfe “geschlagen” wurden. Wie auf dem Bild unschwer zu erkennen waren überall sonst (auch schon vor der Burg und dem Eintrittshäusschen) viele Handwerks- und Gastromoniestände zufinden – selbst in den Innenräumen.

Wie bereits eingangs erwähnt, wird Burg Kriebstein als schönste Ritterburg Sachsens beworben – von daher ist sie keineswegs ein Geheimtipp. Hin und wieder nutzt man sie auch für Film- und Fernsehaufnahmen – beispielsweise in Wes Andersons Grand Budapest Hotel oder für die ZDF-Dokumentation Die Kirche und das Geld, die am 09. Juni ausgestrahlt wird. Doch dort tritt sie nicht als Kriebsteiner Höhenburg auf, wie die Döbelner Allgemeine zu berichten weiß. Von daher lohnt sich der Besuch auf der Märchenburg auch aus der Perspektive.

 

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Erste Einblicke in’s SMAC

Am 16. Mai – also in weniger als 9 Tagen – öffnet das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (SMAC) für die breite Öffentlichtkeit. Über die letzten Vorbereitungen berichten die Mitarbeiter fleißig auf der Internetseite (im eigenen Blog) und bei Facebook. Auch der Mitteldeutsche Rundfunk war bei den Arbeiten dabei und brachte am Sonntag einen Nachrichtenbeitrag über das neue Museum. Aus Anlass der Eröffnung widmet sich auch das Wissensformat LexiTV (Sendung am 15.05.2014 um 15 Uhr) am Tag vor der Öffnung der Archäologie:

Plakat des Landesamt für Archäologie SachsenDer Nachrichtenbeitrag ist vorraussichtlich ab Sonntag wohl depubliziert, aber der LexiTV-Beitrag dürfte noch eine Weile online sein. Wir werden auf jeden Fall in nächster Zeit einmal das neue Museum besuchen, einen großen Anreiz beitet das Museum zum Eröffnungswochenende alle Mal: Freien Eintritt! Allerdings lässt das auch einen regen Besucherstrom vorausahnen, was wohl an der Ruhe, sich die Exponate genauer anzuschauen, etwas verdrängen drüfte. Sei’s drum, wir sind sehr gespannt, die ersten Eindrücke sehen mehr als vielversprechend aus.

Nachtrag um 23:59 Uhr: Vorhin haben wir nebenstehendes Plakat des Landesamtes für Archäologie Sachsen an einer Litfaßsäule in Leipzig gefunden. Wir waren schwer begeißtert von der bloßen früheren Existenz eines Wollnashorns! Mission des Plakats erfüllt – tolle PR-Arbeit. Und bitte mehr davon! Schräg gegenüber befindet sich übrigens ein Plakathinweis auf die Hallenser Ausstellung über die mysteriösen Steinzeittoten von 3.300 vor Christus. Diese Sonderausstellung geht übrigens nur noch bis zum 18. Mai 2014!

Nachtrag 15.05.2014: Der MDR hat nun auch eine Sonderseite zur heutigen Museumseröffnung auf seiner Homepage, wo noch einiges mehr zu finden ist. Heute vor 84 Jahren eröffnete übrigens das Kaufhaus Schocken, in welchem sich das Museum nun befindet.

Nachtrag 19.05.2014: Die morgige Ausgabe von Echt – Das Magazin zum Staunen widmet sich ebenfalls der Archäologie mit Blick auf’s smac. (Morgen 21:15 im MDR Fernsehen.)

// Zum Weiterlesen:
Im Kern mittelalterliche Burgen des Erzgebirges

 

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