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SeitenSpiegler: Nachricht des Tages

Ist der (Ab-) Bauzaun ein erstes Zeichen?

War der (Ab-) Bauzaun bereits ein erstes Zeichen? Die Anlage bei Sangerhausen im letzten Jahr…

Eine Pressemitteilung machte heute früh die Runde: Das geschichtlich alles andere als uninteressante Land Sachsen-Anhalt soll eine neue Attraktion erhalten: Einen Ottonenpark! Der sogenannte Oddopark möchte vor allem das Überleben am ottonischen Hofstaat illustrieren. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die uns heute einfältig erscheindene Weltanschauung gelegt, dass doch das Reichsoberhaupt aus Gottes Gnade heraus über uns regiert. Gerade die kommenden Generationen sollen dabei etwas für ihr späteres Leben mitnehmen. Leider müsse bei dem Neubau ökonomisch gedacht werden, weshalb sich das Land keine weiteren Eventparks leisten möchte. Außerdem möchte man dem Trend entgegenwirken, dass überall pilzartig Mittelaltergelände aus dem Boden “schießen” würden. Ein möglicher Kandidat wäre eine Anlage in der Nähe von Sangerhausen… Viele weitere pikante Details zu den Plänen des Landes Sachsen-Anhalts zur Illustration der Ottonenzeit finden sich bei der Ottonenzeit. Vielen Dank dafür!

Übrigens, im westlichen Niedersachsen haben sie einen 300.000 Jahre alten Säbelzahntigerzahn gefunden. Ich finde, es ist Zeit für einen Brennpunkt! Feuerstelle! Kartoffelpfannengrill!

 

Leipziger Umschlag

Am vorvorletzen Wochenende (08./09. März) fand wieder der Leipziger Umschlag statt. Eigentlich wollten wir an dem Wochenende in Freiberg die Geburtstage zweier sehr guter Freunde feiern. Da uns aber eine sonntägliche Nachmittagsbeschäftigung fehlte und die Sonne draußen so schön schien, fuhren wir in Kolonne zum Kohlrabizirkus nach Leipzig.

Beim Leipziger Umschlag handelt es sich um einen Hallenmarkt. Zwar tummelten sich vor den Toren der Markthalle der ein oder andere Verkaufsstand, aber das große Spektakel findet nun einmal drinnen im abgedunkelten Ambiente statt. Tragisch bei dem schönen Wetter, allerdings erinnere ich mich noch gut an das Jahr 2010:

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SeitenSpiegler #7: To the Professor!

Habt ihr dem Professor auch fein zum einhundertzweiundzwanzigsten Geburtstag zugetoastet? Für uns war es dieser Tag jedenfalls Grund genug, noch das ein oder andere Tolkienistische zu zeigen, was irgendwo zwischen der Kinopremiere von Smaugs Einöde und kurz vor Jahresende liegen geblieben ist:

  • Ich bewundere ja immer wieder die Einfälle, die Emil Johansson vom großartigen LOTR Project hat. Seine neuste Kreation löst ein paar Energieprobleme – mit der Guten-Nacht-Beleuchtung. Einer Freundin hatten wir im Übrigen zu Weihnachten ein Tea-for-One-Set geschenkt, welches wir versuchte auf englisch zu bereimen: One cup to brew them all… und so. Und gerade seh’ ich die gleiche Idee bei ihm für… ja für das Lebenselexier schlechthin: Kaffee. Warum gibt es nur nicht dieses Poster zu kaufen? Ich würd’s tun. Bis dahin gibt es ja noch flattr.
  • Kurz vor Neujahr waren wir im Übrigen noch bei IKEA, um die Wohnung wieder etwas aufzumöbeln. (ja, erst jetzt bemerke ich den schlechten Wortwitz.) Wieder unglaublich viele Sachen gekauft. Und dann, als alles aufgebaut und im Groben und Ganzen eingeräumt war, stolperte ich im RSS-Reader dieses unglaubliche Esszimmer. Seitdem frage ich mich, warum man einen Haufen Geld ausgibt, ehe man auf die offensichtlichste Idee kommt und sie so ein Zimmer einrichtet. Im nächsten Leben dann… oder vielleicht in der nächsten Höhle.
  • Ich liege im Bett und der Regen prasselt auf den Fensterschrägen nur so runter. Herrlich, dazu noch etwas heißer Kräutertee und Schummerlicht (bisher noch ohne Orkbetrieb). Tja, so lässt sich die schneefreie Zeit doch durchaus aushalten. Und es beruhigt mich, dass es Galadriel auch so geht – lt. der aktuellen Wettervorhersage für Lothlórien. Passend dazu brauchte Nerdcore schon vor einiger Zeit die Meldung von der Klimaberechnung Mittelerdes. (Von der dortigen Kommentarecke ist auch der Link zur Wettervorhersage.)

Nachtrag, 04.01.14:Soeben habe ich in meinem RSS-Reader noch die Nachricht vom gestrigen Tode Saul Zaentz’ gelesen: »In den 1970er Jahren kaufte Zaentz dem US-amerikanischen Filmstudio United Artists die Verfilmungsrechte von J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe-Bücher ab, sie werden unter dem Namen Tolkien Enterprises vermarktet. Er produzierte den Zeichentrickfilm Der Herr der Ringe (1978) und vergab die Lizenz für die drei Verfilmungen durch Peter Jackson. [...] Zaenz verstarb an den Folgen einer Alzheimererkrankung.« ~ Wikipedia.

 
 

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A geeky birthday…

Bald schon ist Weihnachten, doch schon vor einer ganzen ganzen Weile habe ich zu meinem fast 42. Geburtstag und habe dazu wundertolle Geschenke bekommen. So bekam ich neben Bacon Bowl-inspirierten Muffinformen (it works) auch noch ein Cake End geschenkt:

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Geschrieben von - 11. Dezember 2013 in Allgemein

 

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Im Kern mittelalterliche Burgen des Erzgebirges

Als wir am Mittwochabend in Chemnitz ankamen, hatte unser Zug etwa 15 Minuten Verspätung – sprich wir hatten nur noch 13 Minuten Zeit, um vom Hauptbahnhof zum Staatlichen Museum für Archäologie zu gelangen. Wir schafften es gerade noch, uns hinzusetzen und einmal durchzuatmen, ehe sich schon die Direktorin Dr. Sabine Wolfram erhob und die allererste Veranstaltung im noch nicht eröffneten Haus zu eröffnen.

Burgen im mittleren und westlichen Erzgebirge – Zeugen des mittelalterlichen Landbaus und der Herrschaftsbildung lautete das Thema des Abends, welches Volkmar Geupel in einem reichlich anderthalbstündigen Vortrag behandelte. Als zuständiger Archäologe für den Regierungsbezirk Chemnitz ist er wohl vertraut mit den örtlichen Befestigungen und er war auch maßgeblich an deren (Wieder-) Entdeckung bzw. (Neu-) Bewertung beteiligt. Nach einer Einleitung über den Landbau und die Nutzbarmachung des Miriquidi unter Kaiser Friedrich I. in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gab Herr Geupel einen Überblick über die auftretenden Burgtypen und deren Bestandteile (etwa Ringmauer, Burgfried oder Aborteinrichtungen).

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Geschrieben von - 1. Dezember 2013 in Sachsen, Vorträge

 

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